Worauf achten bei der Wahl einer Domain?
Ihre Domain ist die Anlaufstelle schlechthin für Ihre Kunden. Doch ein späterer Wechsel ist mit Unannehmlichkeiten verbunden. Darum prüfe, wer sich ewig bindet!
Testen Sie welche Domains überhaupt noch frei sind
Sicher fallen Ihnen gleich auf Anhieb einige Domains ein, die für Sie in Fragen kämen. Ob diese Domains allerdings noch frei sind, können Sie zum Beispiel bei unserem Hosting-Partner All-Inkl.com testen. Meist fällt eine Suche hier eher ernüchternd aus, denn viele Begriffe sind schon lange vergeben.
Die richtige Endung
Um die Auswahl gleich zu Beginn etwas einzugrenzen, empfehlen wir Ihnen auf einige Endungen von vornherein zu verzichten. Insbesondere Endungen, die erst in den letzten Jahren hinzugekommen sind, sollten sie vermeiden, da sie den meisten Menschen einfach weniger vertraut sind. In Deutschland machen Sie es Ihren Kunden nach wie vor mit einer .de oder .com Domain am einfachsten sich Ihre Domain zu merken.
| Domain-Klasse | Beispiele | empfohlen? |
|---|---|---|
| länderspezifische Domains | .de, .at, .ch und weitere | ja |
| internationale Domains | .com, .net, .org | ja |
| Neueinführungen der letzten Jahre | .info, .biz, .eu, .mobi und viele mehr | nein |
Weitere Eingrenzung
Wenn Ihre Wunschdomain mit .de oder .com Endung schon vergeben ist, raten wir Ihnen einen für Sie relevanten Suchbegriff in die Domain zu integrieren. Angenommen Sie heißen Maier und betreiben eine Design-Agentur, dann könnte Ihre Domain so aussehen: www.maier-design.de. Oder so: www.design-maier.de
Falls auch dieser Name schon vergeben ist, könnten Sie noch einen geografischen Suchbegriff anhängen: www.maier-design-hamburg.de
Für eine Kerndomain entscheiden
Sehr wichtig bei der Domainwahl ist, dass Sie sich für eine Kerndomain entscheiden und nicht etwa gleich alle Domains registrieren, die Ihnen einfallen. Dies gibt Ihnen und Ihren Kunden eine einzige Anlaufstelle für all ihre Anliegen. In dem Moment, wo Sie noch weitere Domains hinzunehmen, geht diese Wirkung verloren. Auch Suchmaschinen-Optimierung ist wesentlich effizienter, wenn man seine Kräfte bündelt und auf eine einzige Domain konzentriert. Die Erfolge stellen sich dann schneller ein, als wenn man seine Kräfte auf mehrere Domains verteilen muss.
Eine Ausnahme hierzu besteht allerdings natürlich, wenn Sie in mehreren Ländern tätig sind und/oder eine Website in mehreren Sprachen betreiben. Hier kann es durchaus Sinn machen, noch weitere länderspezifische Domains hinzuzunehmen.
Auch wenn Ihr Name oft falsch buchstabiert wird, macht es Sinn noch eine weitere Domain einzurichten. Diese sollte man dann jedoch lediglich als eine einfache Weiterleitung zur Kerndomain verwenden, also zum Beispiel von www.mayer-design.de zu www.maier-design.de, nicht aber als vollwertige Adresse, unter der tatsächlich Inhalte hinterlegt sind.
Späterer Wechsel der Domain
Von einem Wechsel der Domain ist auf jeden Fall abzuraten, wenn man in den Monaten oder Jahren zuvor relativ viel Arbeit in Suchmaschinen-Optimierung (Erstellung von Links und Verzeichniseinträgen) investiert hat. Denn diese Maßnahmen bleiben nur aktiv, wenn auch die Domain dieselbe bleibt. Anders sieht es aus, wenn man nur wenig oder kaum Suchmaschinen-Optimierung betrieben hat. Durch eine einfache Weiterleitung kann man die Besucher fast unbemerkt von der alten zur neuen Domain weiterleiten.
Suchmaschinen und Domains
Sehr wichtig zu verstehen ist, dass Domains im Index der Suchmaschinen eine gewisse Zeit “reifen” müssen bis sie dort die volle Anerkennung erhalten und auch mal in den Suchergebnislisten erscheinen. Diese Zeit, in der Google testet, ob es sich überhaupt um eine vertrauenswürdige Domain handelt, kann gut und gerne ein paar Monate dauern. Wer also im Besitz einer solchen Domain ist, die bei Google den Status einer “Autorität” zu einem bestimmten Thema hat, der sollte diese nach Möglichkeit auch behalten.