Die pflegeleichte Alternative zur mehrsprachigen Website
Wenn es nach unseren Kunden geht, können es oft gar nicht genug Sprachversionen sein. Deutsch und Englisch gehören fast schon zum guten Ton, gern darf es auch noch eine dritte oder vierte Sprache sein.
Das Problem mit mehrsprachigen Websites
Zwar kann man rein technisch gesehen problemlos eine Website in mehreren Sprachen erstellen und betreiben. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass jede weitere Sprachversion die Entwicklungszeit und -kosten exponentiell in die Höhe treibt. Das liegt vor allem daran, dass die zur Übersetzung der Texte notwendigen Arbeitsschritte zwangsläufig alle hintereinander geschaltet sind.
So muss die Website zunächst in einer Basissprache (zum Beispiel Deutsch) erstellt werden, was vielleicht zwei Monate in Anspruch nimmt. Danach müssen die verschiedenen Übersetzungen in Auftrag gegeben werden. Da aber kaum alle Übersetzer sofort mit ihrer Arbeit werden beginnen können, sollte man auch für diesen Schritt mehrere Monate einplanen.
Während alle Übersetzer ihre Texte eingereicht haben, wird es an der Basissprache wahrscheinlich schon wieder zu Neuerungen gekommen sein, die dann wiederum noch einmal von den Übersetzern implementiert werden müssen und so setzt sich der Entwicklungszyklus weiter fort.
Ist die Website einmal fertigstellt (die Wahrscheinlichkeit, dass dies überhaupt je passiert, steigt mit der Anzahl der Sprachversionen), wollen die Inhalte idealerweise auch über ein Redaktionssystem langfristig gepflegt werden. Wenn aber bei jedem neu einzustellenden Artikel gleich mehrere Übersetzer gebrieft und bezahlt werden müssen und mehrere E-Mails verschickt und Telefonate geführt werden müssen, dann überlegt man es sich natürlich zwei mal, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. Oft entscheidet man sich dann aus Bequemlichkeit einfach den Status Quo beizubehalten und die Website Jahre lang nicht mehr anzufassen. Und das ist dann genau der Punkt, an dem man es bereut je eine mehrsprachige Website in Auftrag gegeben zu haben.
Diesen Stress muss man sich jedoch nicht antun. Daher empfehlen wir Ihnen folgende Alternative:
Die pflegeleichte mehrsprachige Website ™
Statt Ihre komplette Website von Vornherein in mehreren Sprachversionen anzubieten, konzentrieren Sie sich zunächst auf nur eine (Haupt-) Sprache (zum Beispiel Deutsch) und erstellen eine klassische einsprachige Website, die sich gegenüber der Konkurrenz sehen lassen kann. Sobald dieser Schritt getan ist (was an sich schon eine beträchtliche Errungenschaft ist), erstellen Sie für jede weitere Sprache lediglich eine einzelne statische Unterseite, auf der Sie jeweils den Inhalt Ihrer kompletten Website kurz zusammenfassen. (Wir gehen hier mit gutem Beispiel voran und haben dies auch auf unserer eigenen Website umgesetzt.)
Die Kernbotschaften der Website und die Rubriken, die sich oft ändern (zum Beispiel News, Referenzen oder Jobs), können auf diese Weise gebündelt in einer einzigen Sprache (idealerweise Ihrer Muttersprache) angeboten und gepflegt werden.
Ein Nachteil dieser Methode ist, dass ausländische Besucher nur sehr rudimentäre Informationen über Ihr Unternehmen zu sehen bekommen. Der große, unschätzbare Vorteil dieser Methode ist jedoch, dass Sie langfristig enorm flexibel bleiben und Ihre Inhalte so oft aktualisieren können wie Sie möchten, ohne von Übersetzern oder Webdesignern abhängig zu sein.
Sie eigenet sich insbesondere für Webauftritte, bei denen die meisten Besucher aus einem bestimmten Sprachraum kommen (zum Beispiel dem deutschen) und deutlich weniger Besucher aus anderen Sprachräumen.
Vor- und Nachteile von Google Street View
Google Street View ist in aller Munde. Viele haben Angst vor der neuen Technologie, wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Wir sagen Ihnen, was Sie zu erwarten haben.
Was ist Google Street View?
Google Street View ist im Prinzip nichts anderes als eine Erweiterung des bestehenden Kartendienstes Google Maps, der 2005 ins Leben gerufen wurde. Im Jahre 2007 entschloss sich Google die Karten- und Luftbilder, die man bisher bei Google Maps zu sehen bekam, durch Straßenansichten und 360 Grad-Panoramen der größten U.S.-Städte zu erweitern.
Dazu wurden in monatelanger akribischer Kleinarbeit die größten Städte der USA abfotografiert und die so gewonnenen Bilder im Kartendienst Google Maps implementiert. Jedermann konnte sich nun in fremden Städten virtuell auf Wohnungssuche begeben oder geplante Feriendomizile in Augenschein nehmen. In den darauffolgenden Jahren wurde der Dienst ebenso in einigen weiteren Ländern eingeführt, unter anderem in ganz Nordamerika und fast in ganz Westeuropa.
Trotz der immensen Kosten, die bei der Erstellung der Bilder entstanden sind, hat sich Google entschieden seinen Dienst auch weiterhin kostenlos (!) zur Verfügung zu stellen.
Kritik an Google Street View
Im Gegensatz zu allen übrigen Ländern, in denen Google Street View seit Jahren reibungslos funktioniert, stößt der Dienst in Deutschland teilweise auf harsche Kritik. Kritiker sehen die Persönlichkeitsrechte einzelner, per Zufall abgelichteter Personen in Gefahr und bemängeln, dass Street View es Einbrechern erleichtern könnte Häuser und Fluchtwege auszuspähen. Aus diesem Grund hat Google sich freiwillig dazu verpflichtet in Deutschland Gesichter und Nummernschilder an Autos unkenntlich zu machen.
Was ist von der Kritik zu halten?
Unserer Meinung nach wenig. Auch die ersten Verleger gedruckter Karten (etwa im Mittelalter) mussten sich teilweise harsche Kritik anhören. Karten würden es dem Feind einfacher machen das eigene Territorium zu erobern. Die Diskussion von damals weist interessante Parallelen zu der von heute auf. Hätten sich damals nicht die Fortschrittsgläubigen durchgesetzt, stünden uns heutzutage noch nicht einmal Stadtpläne zur Verfügung.
Ähnlich wird es sich unserer Meinung auch mit Google Street View verhalten. Im Nachhinein werden wir darüber schmunzeln, wie entschieden sich einige dem Fortschritt in den Weg gestellt haben. Man muss jedoch kein Historiker sein, um die Auswirkungen von Google Street View absehen zu können, denn in den USA ist der Dienst seit 2007 in Betrieb. Von Auswirkungen, die der Dienst dort etwa auf die Zahl der Einbrüche gehabt hätte, ist dort nichts bekannt.
Natürlich bringt jede neue Technologie auch gewisse Nachteile mit sich: Wer etwa vom Google-Auto in einer ungünstigen Lebenssituation abgelichtet wurde, der wird natürlich auf Google schimpfen. Bei diesen Fällen handelt es sich jedoch um eine verschwindend kleine Zahl von Randerscheinungen, die der Sache nicht gerecht werden. Der Ärger dürfte spätestens dann verfliegen, wenn man sich zum ersten Mal auf Wohnungssuche in einer fremden Stadt begibt oder virtuell auf Reisen geht. Google Street View bedeutet mehr Informationen für uns alle und das sollte in erster Linie positiv gesehen werden und nicht negativ.
Wann man Links verwenden sollte und wann Buttons
Oft werden wir im Zuge unserer Webdesign-Projekte gebeten, Links in Form von Buttons darzustellen damit "die Leute auch draufklicken". Ein solches Vorgehen bewirkt jedoch meist das genaue Gegenteil.
Denn der Internet-Surfer von heute hat bereits auf vielen anderen Websites erlernt, dass ein Button in den allermeisten Fällen eine Handlung auslöst, zum Beispiel ein Kontakt- oder Bestellformular abschickt oder eine Zahlungstransaktion (!) einleitet. Viele Benutzer haben daher einen enormen Respekt vor Buttons und Knöpfchen aller Art entwickelt und klicken in der Regel eben nicht darauf, auch wenn der Button noch so schön glänzt oder blinkt.
Wer seinen Nutzern also Links schmackhaft machen will, der sollte diese auch als solche darstellen. Die sicherste und konventionellste Variante ist hierbei immer noch die in blau mit Unterstreichung. Wem dies zu langweilig ist, der kann auch gerne eine andere Farbe wählen (die sich jedoch klar vom umgebenden Text abheben sollte) oder einen kleinen Pfeil oder Symbole davor oder dahinter setzen. Statt einem durchgehenden Unterstrich könnte man auch mit einem gestrichelten Unterstrich experimentieren.
In der Regel gilt jedoch: Die übliche Variante (also blau mit Unterstreichung) bekommt die meisten Klicks.
10 Dinge, die man heute im Webdesign einfach nicht mehr macht
... die trotzdem aber immer wieder von vielen unserer Kunden gefordert werden. Wir haben eine kleine Übersicht für Sie zusammengestellt.
Auswahlbildschirme
Anstatt den Besucher gleich auf die eigene Website zu lassen (was ja zu einfach wäre), wird der Besucher zunächst mit einem vorgeschalteten Auswahlbildschirm konfrontiert. Hier muss er nun erstmal die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten studieren, die ihm angeboten werden, zum Beispiel “Deutsch” oder “English”. Die Idee dahinter ist, dass der Benutzer sich auf diese Weise die für ihn optimale Version aussuchen kann. In der Realität von heute sieht es dagegen so aus, dass die meisten Benutzer einfach schlichtweg keine Lust haben derartige Entscheidungen zu treffen und vielmehr den Webdesigner in der Pflicht sehen ihnen diese Entscheidung abzunehmen.
Introseiten
Ähnlich wie mit Auswahlbildschirmen verhält es sich auch mit Introseiten. Wer in den 90ern etwas auf sich hielt, konnte mit einem spritzigen Intro aufwarten und seinen Besuchern zeigen, was für tolle Effekte sein Webdesigner auf den Bildschirm zaubern kann. Doch heutzutage gibt es kaum noch ein Intro, das man noch nicht gesehen hat, und Besucher sind weit mehr an Dingen interessiert, die ihnen einen konkreten Nutzen bieten.
Musik, die sich nicht steuern lässt
Beim Aufrufen der Website wird (unaufgefordert!) Musik eingespielt, um den Besucher in die gewünschte Stimmung zu versetzen. Diese gut gemeinte Geste geht jedoch oft nach hinten los, da die meisten Besucher einfach nur auf der Suche nach Informationen sind und nicht auf Musik eingestellt sind oder sie einfach nicht hören wollen. Wer schon einmal in einer Unibibliothek im Internet war und vergessen hatte den Ton auszustellen, kennt diesen Effekt sicher nur zu gut.
Als Grafik formatierte Anfahrtskizzen
Anstatt einfach eine interaktive Karte auf der Website einzubinden, wird eine aufwändige Grafik erstellt, die Besuchern den Weg zum Standort erklären soll. Heutzutage lohnt sich dieser Aufwand jedoch kaum mehr, da die Benutzer mit Anbietern von interaktiven Karten wie Google Maps bestens vertraut sind. Auch bei einem Standortwechsel kann die Adresse blitzschnell ausgetauscht werden, ohne dass ein Grafikprogramm geöffnet werden muss.
Hauptnavigation am unteren Rand
Anstatt die Navigation, wie heute üblich, am oberen, linken oder rechten Rand zu platzieren, wird die Navigation stattdessen unten platziert und ist so für viele Besucher nicht auf Anhieb als solche erkennbar. Was früher noch als mutig galt, ist heute jedoch hoffnungslos veraltet. Die Benutzer von heute erwarten die Navigation ganz klar am oberen, linken oder rechten Bildschirmrand.
Rechtecke mit vertikalen Scrollbalken (iFrames)
Eine Möglichkeit noch mehr Inhalte auf seine Website zu quetschen ist die Verwendung von kleinen Fenstern mit vertikalen Scrollbalken darin. Um den gesamten Text lesen zu können, muss der Benutzer nun die Scrollbalken mit der Maus ansteuern und vorsichtig nach unten ziehen. Oft gelingt dies jedoch nicht auf Anhieb und man fragt sich warum der Webdesigner nicht einfach von Vornherein auf solche Gimmicks verzichtet hat.
Pop-Up-Fenster
Noch immer entscheiden sich Webdesigner dazu wichtige Inhalte von Websites in Pop-Up-Fenstern unterzubringen. Dies ist jedoch oft fatal, denn anstatt ständig neue Pop-Up-Fenster öffnen und schließen zu müssen, haben die Benutzer von heute es viel lieber, wenn Ihnen die Inhalte einer Website einfach und übersichtlich aufbereitet in einem einzigen HTML-Dokument präsentiert werden.
Animierte Bilder oder Symbole
Oft wird versucht die Aufmerksamkeit der Benutzer zu gewinnen, indem man bestimmte Elemente mit Bewegung versieht. Animationen werden jedoch von vielen Benutzern als störend empfunden. Sie behindern beim Lesen und werden oft (zu Recht) mit Werbung oder “Schreien” assoziiert. Deshalb setzt sich in den letzten Jahren zunehmend der Gedanke durch, den Benutzer eine Website selbst erkunden zu lassen und mit Qualität zu glänzen anstatt mit wilden Bewegungen um Aufmerksamkeit zu buhlen.
Startseite ohne Kernbotschaft
Viele Webdesigner setzen bewusst nur einen Willkommenstext auf ihre Startseite. Die Kernbotschaften der Website (Produkte, Leistungen, Philosophie) werden stattdessen auf diversen Unterseiten versteckt. Heutzutage weiß man jedoch, dass Unterseiten (im Gegensatz zur Startseite) oft überhaupt gar nicht angeklickt werden. Es ist vielmehr so, dass Besucher schon auf der Startseite entscheiden, ob die Website für sie interessant ist oder eben nicht. Eine Startseite, die aber nur einen Willkommenstext enthält, bietet dem Besucher diese Möglichkeit nicht und so verlassen viele Besucher die Website wieder, ohne die Kernbotschaft überhaupt zur Kenntnis genommen zu haben.
Links, die ein neues Browser-Fenster öffnen
Viele Webdesigner erhoffen sich die Besucher länger auf ihrer Website halten zu können, indem sie Links verwenden, die ein neues Browser-Fenster öffnen. Es hilft jedoch niemandem, wenn sich jeder Link in einem neuen Fenster öffnet, da alle diese Fenster später auch wieder geschlossen werden wollen. Heutzutage öffnen sich Links daher standardmäßig in ein und demselben Fenster.
Warum werden Links nicht mehr in neuen Fenstern geöffnet?
Dem aufmerksamen Internetnutzer von heute wird es nicht entgangen sein: Im Gegensatz zu früher wird heutzutage bei einem Klick auf einen Link meist kein neues Browser-Fenster mehr geöffnet. Stattdessen bewegt man sich zunehmend in ein und demselben Fenster. Wir erklären Ihnen warum.
HTML in seinen Anfängen
In den Kindertagen des Internet konnte man sich das explosionsartige Wachstum des Internet noch nicht vorstellen. Statt wie heute Millionen von Websites gab es damals nur einige Tausend. Damit Benutzer auf einfache Weise zwischen einzelnen Dokumenten hin und herwechseln (“surfen”) konnten, erfand man die sogenannten Links, auf denen das Internet auch heute noch basiert.
Mit zunehmender Größe des Internet wurde es jedoch zunehmend frustrierend, wenn sich beim Anklicken eines Links jedes Mal ein neues Browser-Fenster öffnete. So musste manch einer nach Feierabend Überstunden schieben, um alle offenen Fenster, die sich im Laufe des Tages angesammelt hatten, wieder zu schließen.
Die Einführung von (X)HTML
Mit der Einführung von (X)HTML entschied man sich daher diesem Treiben ein Ende zu setzen. Von nun an sollten die Nutzer unbekümmert surfen können und sich Links standardmäßig im selben Fenster öffnen. Wer einen Link dennoch in einem eigenen Fenster (von nun an “Tab” genannt) öffnen wollte, der konnte dies nun einfach über die mittlere Maustaste oder die Tastatur (Strg + T) tun (zum Beispiel in Mozilla Firefox).
Nachteile dieser Methode?
Einige Website-Betreiber beklagen nun, dass es ihren Besucher ja nun leichter gemacht wird ihre Website wieder zu verlassen. Doch bei genauerem Hinsehen ist diese Befürchtung zu kurz gedacht, denn sie geht davon aus, dass sich Nutzer im Web in irgendeiner Weise überlisten ließen. Studien ergeben jedoch immer wieder, dass dem nicht so ist. Ein Nutzer, der mit den Inhalten einer Website nichts anfangen kann, wird diese höchstwahrscheinlich ohnehin früher oder später verlassen, ganz egal wie die ausgehenden Links funktionieren. Umgekehrt wird aber auch derjenige Benutzer bleiben, dem die Website gefällt.
Schlussfolgerung
Die Schlussfolgerung kann also nur lauten eine Website zu bauen, die auf hochwertigen, regelmäßig aufgefrischten Inhalten basiert. Wer dies tut, kann sich eines steten, regelmäßigen Besucherzustroms erfreuen und muss eine Abwanderung zu anderen Websites nicht mehr fürchten.
Was für Inhalte sollen auf meine Website?
Eine gute Website lebt vor allem von guten Inhalten. Doch viele verzweifeln schon an der Frage, was für Inhalte man denn auf der eigenen Website platzieren kann. Hier versuchen wir Ihnen ein paar Denkanstöße zu geben.
Beschreibung Ihrer einzelnen Leistungen
Fast jeder, der im Internet mit einer Website vertreten ist, erbringt in gewisser Weise (Dienst-) Leistungen. Jede Firma sollte in der Lage sein ihr Leistungsspektrum in Form von 3 bis 10 Schlagwörtern (oder -sätzen) zusammenzufassen. Diese Leistungen kann man nun gut mit ein oder zwei weiteren Sätzen etwas genauer erklären. Um dem Benutzer das Lesen noch weiter zu erleichtern, kann man die Bedeutung jeder einzelnen Leistung mit einem Symbol oder einem Bild unterstreichen. Wir haben dies in unserer Rubrik Leistungen einmal versucht.
Referenzen auflisten und erklären
Referenzen und Beispiele Ihrer Arbeit sind genau das, was Ihre Kunden auf Ihrer Website suchen. Denn womit sonst könnten Sie Ihre Arbeit besser veranschaulichen? Vorteile hat natürlich wer (wie in unserem Fall) Dinge produziert, die sich leicht veranschaulichen lassen, zum Beispiel Websites oder Fotografien. Aber auch wer in anderen Branchen tätig ist, sollte unbedingt Beispiele seiner Arbeit auflisten und so genau wie möglich beschreiben. Ein guter Trick ist neu eingestellte Projekte via CMS automatisch prominent auf der Startseite zu platzieren. So sehen Ihre Besucher immer sofort beim Besuch Ihrer Website, dass diese regelmäßig gepflegt wird.
Fotos von Ihnen und Ihrer Arbeit
Die allermeisten Websites bestehen hauptsächlich aus Text und Archivbildern. Viele Firmen sind zu bequem eigene Fotos anzufertigen und setzen daher auf Fotos von der Stange. Diese Chance können Sie nutzen, indem Sie einen Profi-Fotografen anheuern. Dies muss keine exhibitionistischen Züge annehmen. Jeweils ein Portraitfoto pro Mitarbeiter sowie ein oder zwei Bilder von Ihrem Büro reichen in der Regel, um Ihrer Website den nötigen Vertrauensvorschuss zu verschaffen.
Ein Blog
Ein Blog ist ein großartiges Mittel, um Ihre Website stets aktuell erscheinen zu lassen. Da ein Blog-Artikel immer wieder gleich aufgebaut ist (Überschrift, Datum, Einleitung, Haupttext) ist es ein Kinderspiel jederzeit neue Artikel hinzuzufügen. In Ihrem Blog können Sie aktuelle Themen aus Ihrer Branche aufgreifen und sich somit als Experte in Ihrem jeweiligen Spezialgebiet in Szene setzen. Mit jedem neuen Artikel steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich neue Besucher über Suchmaschinen auf Ihre Website verirren.
Ein Bereich Fragen & Antworten (auch FAQ genannt)
Bekommen Sie auch am Telefon immer wieder die gleichen Fragen zu hören? “Was kostet dies, was kostet das? Können Sie auch dieses oder jenes machen?” Anrufe dieser Art können Sie schon im Vorfeld zumindest eindämmen, indem Sie häufig gestellte Fragen knapp und bündig auf Ihrer Website zusammenfassen und kompetent beantworten.
Nennen Sie Ihre Preise
Obwohl es für viele immer noch ein Tabuthema ist, können wir nur dazu raten Ihre Preise auf Ihrer Website klipp und klar zu benennen, egal ob Sie Produkte oder Dienstleistungen verkaufen. Wer dies tut, zeigt Offenheit und spart sich viele unangenehme Preisverhandlungen am Telefon. Mit etwas Aufwand kann man eine Preisliste anschaulich aufbereiten und dem Kunden sein Produkt auf diese Weise nahebringen. Wir haben dies in unserer Rubrik Preise einmal versucht.
Kontaktmöglichkeiten in Hülle und Fülle
Nichts ist schlimmer als ein Kunde, der Sie nicht kontaktieren kann. Geben Sie daher im Zweifelsfall lieber zu viele als zu wenige Kontaktmöglichkeiten an. Neben den üblichen Impressumsangaben können Sie auch noch Links zu Skype, Twitter oder Xing anführen. Ein Kontaktformular lässt Ihre Website eventuell noch professioneller erscheinen, da man Sie nun auch kontaktieren kann ohne ein E-Mail-Programm installiert zu haben. Mit Hilfe einer interaktiven Anfahrskizze machen Sie es Ihren Kunden noch einfacher Sie zu lokalisieren.
Wie kann ich das Ranking meiner Website verbessern?
Um eine Website langfristig professionell für Suchmaschinen zu optimieren, braucht es jahrelange Erfahrung. Dennoch gibt es ein paar einfache Maßnahmen, die jeder treffen kann, um das Ranking seiner Website zu verbessern.
Das Suchmaschinen-Ranking einer Website für einen bestimmten Suchbegriff errechnet sich hauptsächlich aus der Anzahl der Links, die auf diese Website zeigen. Mit anderen Worten: Je mehr Links (mit einem Keyword X darin) auf Ihre Website zeigen desto höher Ihr Ranking für den Suchbegriff X. Auch wenn Ihr Webdesigner schon eine gewisse Vorarbeit geleistet hat, so spricht dennoch nichts dagegen selbst Hand anzulegen und weitere Links im Internet zu erstellen. Im Folgenden sagen wir Ihnen, wie das geht.
Eintrag in Verzeichnisse
Verzeichnisse sind nach Themen gegliederte, von Menschen gepflegte Listen von Websites. Die Anzahl der Verzeichnisse, die es mittlerweile gibt, geht in die Tausende. Grundsätzlich gibt es kaum ein Verzeichnis, bei dem sich ein Eintrag nicht lohnt. Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie jedoch themenrelevanten Verzeichnissen schenken. Um für Sie relevante Verzeichnisse zu finden, googeln Sie einfach nach Begriffen wie “verzeichnis” und Ihrer Branche, also zum Beispiel nach “verzeichnis web design”. Da man sich jedoch in jedes Verzeichnis manuell eintragen muss, kann dieser Prozess schnell in richtige Arbeit ausarten.
Eintrag in Blogs
Viele Blogs bieten die Möglichkeit Artikel zu kommentieren und dabei einen Link zu hinterlassen. Bei vielen Blogs kann man neben einem Kommentar auch seine eigene URL angeben. Die URL erscheint dann unter dem Kommentar in Form eines Links. Ideal ist, wenn Sie es hinbekommen sogar relevante Suchbegriffe in diesem Link unterzubringen. Wie auch bei Verzeichnissen, sollten Sie besonders themenrelevanten Blogs besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Achten Sie auch darauf, dass Sie keinen Unsinn schreiben sondern qualifizierte Kommentare abgeben, die den Lesern tatsächlich weiterhelfen. Anderenfalls riskieren Sie eine Löschung Ihres Kommentars durch den Webmaster.
Bitten Sie Freunde auf Sie zu verlinken
Einige Ihrer Freunde und Bekannten betreiben möglicherweise selbst die eine oder andere Website. Bitten Sie diese Leute einfach auf Sie zu verlinken. Der Haken hierbei ist, dass Sie selbst nicht auf deren Websites verlinken sollten. Dann nämlich erkennt Google, dass hier ein Linktausch vorgenommen wurde. Aus Sicht von Google ist ein Linktausch nichts schlimmes, aber Google wird Ihre Links dann einfach ignorieren. Beide Links heben sich quasi gegenseitig auf.
Ergänzen Sie Ihre Website regelmäßig durch neue Inhalte
Indem Sie ständig neue Inhalte zur Verfügung stellen (ohne die alten zu löschen), wächst die Textmenge Ihrer Website stetig an. Dies wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit über bestimmte Suchanfragen gefunden zu werden, insbesondere über solche, die aus mehreren Wörtern bestehen. Eine hervorragende Möglichkeit für ein ständiges Wachstum Ihrer Inhalte zu sorgen ist die Einrichtung eines Blogs. In einem Blog können Sie ständig neue Artikel veröffentlichen ohne dabei an Ihre Grenzen zu stoßen.
Liefern Sie qualitativ hochwertige Inhalte
Dies ist gewissermaßen der Königsweg zu einem guten Suchmaschinen-Ranking. Wenn Sie auf Ihrer Website hochwertige Inhalte zur Verfügung stellen, die sonst keiner hat, dann werden Ihre Besucher dies auf lange Sicht honorieren, indem sie Ihre Website anderen Leuten empfehlen, zum Beispiel in einem Blog oder in einem Forum. Auf diese Weise entstehen die Links, die Sie für Ihren Suchmaschinen-Erfolg benötigen, ganz von selbst. Dieser Weg ist sicherlich der eleganteste, zugleich aber auch der schwierigste. Sie müssen regelmäßig und über lange Zeiträume hinweg Inhalte von enorm hoher Qualität liefern bis Sie das Vertrauen Ihrer Leser endgültig gewonnen haben.
Letztendlich beruht Erfolg bei Suchmaschinen auf einer geschickten Mischung aus all diesen Methoden. Nicht ganz unwichtig ist auch die richtige Optimierung Ihres (X)HTML-Quellcodes. Aber dazu braucht es handfeste Kenntnisse in (X)HTML und daher sollten Sie diesen Part besser einem Profi überlassen.
Wie kann ich Spam reduzieren?
Viele Nutzer haben sich mittlerweile damit abgefunden, mehrere hundert Spam-Mails am Tag zu bekommen. Doch mit ein paar einfachen Tricks lässt sich der Spamflut Einhalt gebieten.
Wie kommt es überhaupt zu Spam?
Zu Spam kommt es in der Regel nur dann, wenn ein sogenannter Spammer Ihre konkrete E-Mail-Adresse in die Finger bekommt. Dies kann zum Beispiel passieren, wenn Sie sich auf einer (unseriösen) Website mit Ihrer E-Mail-Adresse anmelden und der Betreiber Ihre Daten an einen Spammer weiterverkauft. Noch einladender sind allerdings E-Mail-Adressen, die für alle offen einsehbar und unverschlüsselt auf einer Website liegen. Diese Art von E-Mail-Adressen stellen ein regelrechtes Einfallstor für jegliche Art von Spam dar.
Spam entsteht in 99% aller Fälle dadurch, dass Ihre konkrete E-Mail-Adresse einem Spammer in die Hände fällt. Spam entsteht nicht aus dem Nichts heraus oder weil ein Spammer etwa Ihre Adresse errät.
Einfache Maßnahmen zur Vermeidung von Spam
Achten Sie darauf, wem Sie Ihre E-Mail-Adresse geben und melden Sie sich idealerweise überhaupt nicht damit bei Portalen oder Foren an. Speziell für diesen Zweck sollten Sie sich eine Reihe zusätzlicher Adressen einrichten, die Sie aber lediglich zur Weiterleitung an Ihre richtige Adresse verwenden. Auf diese Weise können Sie — wenn es wirklich einmal so weit kommen sollte — die Spamflut jederzeit wieder auf Null zurückdrehen.
Ähnlich sollten Sie verfahren mit E-Mail-Adressen, die Sie auf Ihrer eigenen Website hinterlegen. Verwenden Sie dort ausschließlich Adressen, die Sie zuvor speziell für Weiterleitungszwecke eingerichtet haben. Zusätzlich sollten Sie diese Adressen mit Hilfe von Javascript verschlüsseln, so dass sie zumindest von Robotern nicht mehr gelesen werden können. Hier empfehlen wir Ihnen den Iconico E-Mail Protector.
Sie können Ihre E-Mail-Adressen auch verschlüsseln, indem Sie sie einfach in eine Grafik umwandeln. Diese Möglichkeit der Verschlüsselung ist aber wenig benutzerfreundlich, da Ihre Besucher nun nicht mehr in der Lage sind Ihre E-Mail Adresse mit der Maus auszuwählen bzw. zu kopieren.
Klicken Sie niemals auf einen Link in einer E-Mail, deren Absender Sie nicht kennen. Denn durch einen Klick bestätigen Sie dem Spammer, dass sich hinter Ihrer Adresse auch tatsächlich ein Mensch befindet.
Der Königsweg
Der Königsweg zur gänzlichen Vermeidung von Spam besteht darin, sich einen Schutzschild aus verschiedenen zweckgebundenen Adressen aufzubauen, die alle lediglich der Weiterleitung zur (geheimen) Hauptadresse dienen. Wird eine Adresse nun von Spam befallen, können Sie sie einfach löschen und damit die Spamflut immer wieder auf Null zurückdrehen. Die Strategie funktioniert aber nur, wenn Sie Ihre Hauptadresse auch tatsächlich nicht an Fremde herausgeben. Das Ganze könnte zum Beispiel so aussehen:
| E-Mail-Adresse | Weiterleitung zu | Sicherheitsstufe | Zweck |
|---|---|---|---|
| .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | keine | 1 | strikte Geheimhaltung gegenüber Fremden |
| .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | 2 | Einbettung auf eigener Website |
| .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | 2 | Visitenkarte und Briefpapier |
| .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | 2 | Anmeldung bei vertrauenswürdigen Websites |
| .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | 3 | Anmeldung bei ominösen Websites |
Verwenden Sie für Ihre Website keine Adresse, die mit info@ beginnt, denn diese Adressen werden traditionell von Spammern mit Sperrfeuer belegt.
Eingebaute Spamfilter
Der Einsatz von eingebauten Spamfiltern wie sie von den meisten E-Mail Anbietern angeboten werden ist keine ideale Lösung. Nach heutigem Stand der Technik ist keiner dieser Filter in der Lage Spam mit 100%iger Sicherheit zu identifizieren. Wenn nur eine einzige wichtige E-Mail versehentlich im Filter hängen bleibt, dann kann das für Sie schon gravierende Folgen haben, zum Beispiel den Verlust eines wichtigen Auftrags. Ein Spamfilter kann also nie Spam verhindern sondern kommt immer erst dann zum Einsatz, wenn es schon zu spät ist.
Kreatives Schreiben im Internet
Wer heute im Internet Gehör finden will, der muss gute Inhalte liefern. Allein eine Website zu haben reicht schon lange nicht mehr aus. Damit Ihre Texte aber auch gelesen werden, sollte man einige einfache Grundregeln beherzigen.
Schreiben Sie einfach und klar
Das Internet ist ein sehr sprunghaftes Medium. Schon mit einem einzigen Mausklick können sich die Leser von Ihrem Angebot abwenden. Schreiben Sie daher in einfacher Sprache, selbst wenn sich Ihr Angebot an ein gebildetes Publikum richtet. Vermeiden Sie konsequent Fremdwörter und Sätze, die mehr als ein Komma enthalten.
Verwenden Sie keine Werbesprache
Fast alle Menschen empfinden Werbung als belästigend. Und anders als zum Beispiel vor einer Kinoleinwand können sie jederzeit wegklicken. Rühren Sie daher die Werbetrommel nicht zu stark. Präsentieren Sie den Nutzern Tatsachen. Die Schlüsse daraus können Ihre Leser selbst ziehen, denn gute Inhalte verkaufen sich von selbst.
Schaffen Sie Übersicht durch Zwischenüberschriften
Ein gut gegliederter Text wirkt wesentlich einladender. Er gibt auch weniger lesefreudigen Besuchern die Möglichkeit, sich an den Überschriften entlang zu hangeln ohne gleich den ganzen Text lesen zu müssen. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Texte im Internet kaum je wirklich gelesen sondern lediglich “gescannt” werden. Zwischenüberschriften können diesen Prozess erheblich erleichtern.
Verwenden Sie Suchbegriffe
Sorgen Sie für einen schnellen Aufstieg Ihrer Website im Suchmaschinen-Ranking, indem Sie relevante Suchbegriffe großzügig verwenden — insbesondere in Überschriften und Verlinkungen. Verwenden Sie dabei gezielt immer wieder die gleichen Begriffe und vermeiden Sie Synonyme.
Kurze Wörter sind besser als lange
Kurze Wörter sind einfacher zu verstehen als lange. Bei Texten am Bildschirm kommt hinzu, dass die Zeilenumbrüche hässlich wirken, sobald ein langes Wort den Textfluß “verstopft”. Insbesondere auf Websites sollte man daher lange Begriffe vermeiden und — wenn es gar nicht anders geht — mit einem Bindestrich unterteilen, um einen sauberen Zeilenumbruch zu ermöglichen.
Verwenden Sie aktive Verben
Verleihen Sie Ihren Texten Schwung, indem Sie einfache und aktive Verben verwenden. Aktiv-Konstruktionen wirken lebendiger, denn dem Leser ist sofort klar, wer etwas macht und warum.
| Konstruktion | Beispiel | Lesefreundlichkeit |
|---|---|---|
| Passiv | Folgende Leistungen werden von uns angeboten. | gering |
| Aktiv | Wir bieten folgende Leistungen an. | hoch |
Keine Abschwächer verwenden
Kleine Abschwächer wie “ein bisschen”, “etwas”, “irgendwie”, “ziemlich”, “ganz”, “einigermaßen”, “sehr” oder “allzu” verwässern Ihren Stil und Ihre Überzeugungskraft. Gehen Sie daher sparsam damit um oder verzichten Sie am besten ganz darauf.
Nicht hinter Zitaten oder Anglizismen verstecken
Das Internet ist kein Erzähl- sondern ein Informationsmedium. Ihre Leser sind auf der Suche nach handfesten Informationen über Sie und Ihr Unternehmen. Zitate — vor allem wenn Sie von jemand anders stammen — helfen Ihren Lesern daher wenig. Anglizismen (= Wörter aus der englischen Sprache) sollte man ebenfalls vermeiden, denn die Bedeutung ist vielen Lesern oft nicht klar.
Fordern Sie Ihre Leser nicht explizit zu etwas auf
Auch wenn es hart ist, aber Sätze wie “Kontaktieren Sie uns!” oder “Bestellen Sie jetzt!” werden bei Ihren Besuchern keine Handlungen auslösen. Punkten Sie bei Ihren Besuchern stattdessen, indem Sie qualitativ hochwertige Inhalte bieten und Ihre Leistungen Schritt für Schritt benennen, am besten mit professionellen Fotos unterlegt. Wenn den Lesern Ihr Angebot gefällt, werden sie ganz von allein den Kontakt zu Ihnen suchen.
Vermeiden Sie Wiederholungen
Machen Sie klar, dass Ihnen die kostbare Zeit Ihrer Leser etwas wert ist, indem Sie überflüssige Wiederholungen vermeiden. Bringen Sie stattdessen alle Inhalte dort unter, wo der Leser sie am ehesten vermutet. So ist es zum Beispiel unnötig Ihre Kontaktdaten immer wieder an verschiedenen Stellen zu wiederholen. Auf einer Unterseite “Kontakt” hingegen sind sie für jedermann sofort zu erkennen.
Brauche ich ein Intro für meine Website?
Introseiten werden von noch immer von vielen Kunden nachgefragt. Eine Introseite kann zum Beispiel eine Flash-Animation oder eine Sprachauswahl sein. Doch viele Internetnutzer empfinden Introseiten zunehmend als Barriere. Wir haben ein paar Gründe zusammengestellt, warum das so ist.
Sie stellt eine zusätzliche Hürde da
Wenn ein Besucher eine Website ansteuert, dann ist er meist auf der Suche nach Informationen. Stößt er bei seiner Suche zuallererst auf eine Introseite, dann werden ihm diese Informationen zunächst verwehrt. Um an die eigentlichen Informationen zu gelangen, muss er etwas tun, zum Beispiel eine Sprache auswählen oder sich ein kleines Filmchen ansehen. Damit sind viele der verwöhnten Surfer von heute jedoch überfordert. Sie wenden sich bevorzugt solchen Inhalten zu, die ihnen sofort und bedingungslos zur Verfügung stehen.
Der Benutzer muss die Navigation zwei Mal erlernen
Eine Introseite ist meist grundlegend anders aufgebaut als die dahinter liegende, eigentliche Website. So muss der Besucher die Navigationselemente Ihrer Website nicht nur ein Mal (wie bei normalen Websites) sondern zwei Mal erlernen. Dies stellt für viele Benutzer eine beträchtliche Hürde dar.
Sie stellt eine Barriere für Suchmaschinen dar
Bei der Indexierung durch Suchmaschinen kommt der Startseite Ihrer Website eine wichtige Schlüsselaufgabe zu. Von hier aus nämlich beginnt die Suchmaschine die einzelnen Unterseiten Ihrer Website zu erkunden. Befindet sich dort aber (nur) eine Sprachauswahl oder ein Flash-Intro, dann geht sie davon aus, dass Ihre Website auch sonst keinerlei interessanten Inhalte zu bieten hat. Im schlimmsten Fall kann es sogar passieren, dass die Suchmaschine gar keinen Zugang zu Ihrer Website findet und die Inhalte gar nicht erst gelesen werden können.
Mehr Arbeit für Ihren Webdesigner
Zu guter letzt führt eine Intro-Seite natürlich auch zu einem beträchtlichen Mehraufwand für Ihren Webdesigner. Er muss nun nicht nur eine komplette Website erstellen sondern auch noch eine Intro-Seite mit komplett anderem Aufbau.
Unser Tipp: Bitten Sie Ihren Webdesigner eine Website zu erstellen, deren Navigationselemente sich auf jeder einzelnen Unterseite an exakt der gleichen Stelle befinden. So machen Sie es Ihren Besuchern deutlich einfacher an die Informationen heranzukommen nach denen sie suchen.
Wann ist Flash sinnvoll?
Viele unserer Kunden wünschen sich eine Website mit vielen Flash-Effekten und -Animationen. Doch so eindrucksvoll Flash auch aussehen mag, es bringt einige gravierende Nachteile mit sich, über die man sich unbedingt im Klaren sein sollte.
Was ist Flash eigentlich?
Flash ist ein Dateiformat, das speziell zur Darstellung animierter, also bewegter, Bilder geschaffen wurde. Flash ist auf deutschen Websites noch immer recht häufig anzutreffen, insbesondere in Werbebannern und Intro-Seiten, teilweise auch in Navigationsmenüs. Seit einigen Jahren wird aber zunehmend weniger Flash eingesetzt. Warum ist das so?
Reizüberflutung
Die Menschen durchsuchen das Internet nach Informationen, denen sie einen gewissen Nutzen abgewinnen können. Sie haben schnell gelernt, dass blinkende und sich bewegende Elemente auf einer Website in der Regel Werbung darstellen und somit keinen unmittelbaren Nutzwert für sie haben. Dieses innerhalb der letzten Jahre erlernte Verhalten ist dermaßen ausgeprägt, dass Benutzer regelrecht blind geworden sind gegenüber allem, was sich auf einer Website bewegt oder anderweitig um Ihre Aufmerksamkeit schreit. Man spricht hier auch von “Banner-Blindheit”.
Flash ist nicht semantisch
Eine Datei, die mit Hilfe von Flash erstellt wurde, ist nicht semantisch, das heißt eine Suchmaschine kann die Datei zwar aufspüren, weiß aber nicht welche Informationen sie beinhaltet. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu einer Website, die im klassischen (X)HTML-Format erstellt wurde. Deren Inhalte können von einer Suchmaschine nämlich Wort für Wort gelesen und entsprechend katalogisiert werden.
Flash kann nicht mit anderen Komponenten interagieren
Da Flash ein in sich geschlossenes Dateiformat ist, kann es auch nicht mit anderen Komponenten eines Systems interagieren. So kann man zum Beispiel keine Website in Flash erstellen und diese dann über ein Content Management System (CMS) mit Daten füttern. Das heute so wichtige Aktualisieren von Daten gestaltet sich bei einer reinen Flash-Website enorm schwierig.
Wann soll ich Flash einsetzen?
| Einsatzgebiet | Empfohlen? | Grund |
|---|---|---|
| Navigation und Menüs | Nein | Änderungen sind sehr aufwendig |
| Intro | Nein | Verwehrt den Zugang zur Website |
| Rotierendes Bild auf der Website | Nein | Wird automatisch mit Werbung assoziert |
| Veranschaulichung eines Produkts | Ja | Bietet dem Nutzer einen konkreten Nutzen |
Wichtig ist, dass man Flash nicht um seiner selbst Willen einsetzt oder um das Fehlen guter Inhalte zu kompensieren. Der Nutzer merkt dies nämlich sehr schnell und wendet sich von Ihrem Angebot ab. Flash sollte immer nur in kleinen Dosierungen verabreicht werden und nur, um den Nutzwert bestehender Inhalte zu unterstreichen.
Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung (Teil 2)
Anhand einfacher Beispiele nennen wir Ihnen konkrete Maßnahmen, die Sie treffen können, um Ihre Position im Suchmaschinen-Ranking zu verbessern. Sie müssen durchaus kein Profi sein, um bei Suchmaschinen kleinere Erfolg zu erzielen.
Suchbegriffe
Die Bestimmung der für Sie relevanten Suchbegriffe stellt den ersten Schritt der Suchmaschinen-Optimierung dar. Sie sollten viel Zeit darauf verwenden sich in Ihre potentiellen Kunden hineinzuversetzen und zu überlegen, wonach diese suchen könnten. Dabei können Ihnen die historischen Daten von Google helfen. Oft ist es sinnvoll sich für eine Kombination aus zwei oder drei Begriffen zu entscheiden, um eine Nische zu besetzen. Sich auf nur einen Begriff zu beschränken, ist meist aussichtslos, da die Konkurrenz hier viel zu groß ist.
| Beispiel für Suchbegriffe | Erfolgsaussichten |
|---|---|
| design | gering |
| web design hamburg | hoch |
URL-Struktur
Achten Sie darauf, dass die URL-Struktur Ihrer Website zumindest einige Ihrer wichtigsten Suchbegriffe enthält, allerdings nur wenn sich dies anbietet und auch für den menschlichen Betrachter Sinn macht. Wenn sogar ein Suchbegriff in Ihrer Domain vorkommt, kann dies ebenfalls Vorteile bringen.
| Beispiel für URL | Erfolgsaussichten |
|---|---|
| www.maier.de/leistungen/ | gering |
| www.maier-design.de/web-design/ | hoch |
Meta-Tags
Die Meta-Tags sind Daten in einem HTML-Dokument, die speziell für Suchmaschinen bestimmt sind und ihnen die Katalogisierung eines HTML-Dokuments erleichtern sollen. Im Browser dagegen sind sie — im Gegensatz zu allen anderen HTML-Elementen — unsichtbar. Insbesondere im title- und im description-Tag sollten daher unbedingt Ihre wichtigsten Suchbegriffe stehen.
Entgegen der landläufigen Meinung hat das keywords-Meta-Tag heutzutage kaum noch eine Bedeutung und kann getrost von Ihnen übergangen werden.
HTML-Elemente
Jede Website besteht aus HTML-Elementen, die dem Browser sagen, wie welche Inhalte auf dem Bildschirm dargestellt werden sollen. Bestimmten HTML-Elementen wird dabei eine höhere Bedeutung beigemessen als anderen. Achten Sie vor allem darauf, dass Ihre wichtigsten Suchbegriffe in den Überschriften, also den h-Tags, stehen.
Interne Links
Links sind für Suchmaschinen was für uns Straßen sind. Ein Link macht es überhaupt erst möglich, dass ein Suchmaschinen-Robot auf Ihre Website kommt. Und je mehr Links er wiederum bei Ihnen findet desto einfacher ist es für ihn Ihre Website richtig einzuordnen. Sie sollten daher grundsätzlich auf Ihrer Website nicht mit Links geizen. Verlinken Sie großzügig auch innerhalb Ihrer Website von einer Unterseite zur nächsten und verwenden Sie dabei je nach Bedarf die relevanten Suchbegriffe im Linktext.
Externe Links
Je mehr Links von anderen Websites auf Ihre zeigen desto höher steigt Ihre Website im Ranking. Dies ist das Prinzip, auf dem Google aufgebaut ist. Links lassen sich zum Beispiel erstellen, indem Sie Ihre Website in Verzeichnissen, Blogs oder Foren eintragen. Wichtig dabei ist allerdings, dass die Website, von der verlinkt wird, selbst ein gutes Ranking aufweist und dass sich im Linktext auch tatsächlich die für Sie relevanten Suchbegriffe wiederfinden.
| Beispiel für einen Link | Erfolgsaussichten |
|---|---|
| hier klicken | gering |
| Webdesign in Hamburg | hoch |
Inhalt
Eine Website mit guten Inhalten zu erstellen ist gewissermaßen der Königsweg zum Suchmaschinen-Erfolg. Haben Ihre Leser nämlich einen konkreten Nutzen von den Inhalten, die Sie bereitstellen, dann werden Sie auch bereitwillig im gesamten Internet darüber berichten. Und so entstehen die Links, die Ihrer Website den nötigen Auftrieb verleihen, ganz von allein.
Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung (Teil 1)
Suchmaschinen-Optimierung wird von vielen Website-Betreibern kläglich vernachlässigt. Das Thema erscheint oft zu trocken und zu komplex. Dies ist schade, denn Suchmaschinen-Optimierung bietet große Chancen, insbesondere für kleinere Unternehmen.
Was machen Suchmaschinen?
Suchmaschinen sind von Menschen geschaffene Systeme, die im Wesentlichen zwei Aufgaben erfüllen: Das Aufspüren neuer Inhalte im Internet und das Bereitstellen dieser Inhalten anhand von Suchbegriffen.
Beide Tätigkeiten laufen fast vollständig automatisch ab. Abertausende sogenannter Robots sind rund um die Uhr damit beschäftigt neue Inhalte zu erfassen und zu katalogisieren. Dabei werden die einzelnen Webseiten nach Begriffen katalogisiert, von denen die Suchmaschine denkt, dass sie symbolhaft den Inhalt der Seite zusammenfassen. Dies ist zum Beispiel der Fall bei Begriffen, die auf einer bestimmten Seite mehrfach oder etwa in Überschriften vorkommen.
Was sind die wichtigsten Suchmaschinen?
Die Zeiten, in denen verschiedene Suchmaschinen um die Gunst der Kunden gebuhlt haben, sind längst vorbei. Insbesondere in Deutschland ist Google mittlerweile unangefochtener Marktführer. Mehr als 90% aller Suchanfragen werden über Google getätigt. Obendrein beziehen auch viele der kleineren Anbieter Ihre Suchergebnisse mittlerweile über Google. Wenn man von Suchmaschinen-Optimierung spricht, dann kann man also ebenso gut von Google-Optimierung sprechen.
| Dienst | Yahoo | T-Online | MSN Live Search | AOL Suche | andere | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Marktanteil | 89,7% | 3,1% | 2,1% | 1,8% | 0,9% | 2,4% |
Der Google-Suchalgorithmus
Den Google-Suchalgorithmus kennt außer Google selbst niemand genau, denn er wird gehütet wie ein Schatz. Sicher ist aber, dass für Google die Anzahl und die Qualität der eingehenden Links, über die eine Webseite verfügt, eine entscheidende Rolle spielen. Jeder dieser Links wird von Google als eine Art Stimme für die Seite gewertet und verschafft ihr dementsprechend Auftrieb im Vergleich zu anderen Seiten. Daneben spielen aber auch noch andere Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel die Domain, die Navigationsstruktur, die Verwendung bestimmter HTML-Elemente, die Meta-Angaben oder einfach die Häufigkeit bestimmter Begriffe im Text.
Wenn Sie bei Google eine Suchanfrage tätigen, durchsuchen Sie Google und nicht das Internet.
Wie kann ich meine Website optimieren?
Um für bestimmte Suchanfragen ganz oben in der Ergebnisliste zu erscheinen, muss man einige einfache Richtlinien befolgen und dann vor allem eines tun: abwarten. Denn Erfolg bei Suchmaschinen stellt sich nicht über Nacht ein sondern braucht Wochen, wenn nicht sogar Monate. Detaillierte Infos hierzu bekommen Sie in: Teil 2.
Worauf achten bei der Wahl einer Domain?
Ihre Domain ist die Anlaufstelle schlechthin für Ihre Kunden. Doch ein späterer Wechsel ist mit Unannehmlichkeiten verbunden. Darum prüfe, wer sich ewig bindet!
Testen Sie welche Domains überhaupt noch frei sind
Sicher fallen Ihnen gleich auf Anhieb einige Domains ein, die für Sie in Fragen kämen. Ob diese Domains allerdings noch frei sind, können Sie zum Beispiel bei unserem Hosting-Partner All-Inkl.com testen. Meist fällt eine Suche hier eher ernüchternd aus, denn viele Begriffe sind schon lange vergeben.
Die richtige Endung
Um die Auswahl gleich zu Beginn etwas einzugrenzen, empfehlen wir Ihnen auf einige Endungen von vornherein zu verzichten. Insbesondere Endungen, die erst in den letzten Jahren hinzugekommen sind, sollten sie vermeiden, da sie den meisten Menschen einfach weniger vertraut sind. In Deutschland machen Sie es Ihren Kunden nach wie vor mit einer .de oder .com Domain am einfachsten sich Ihre Domain zu merken.
| Domain-Klasse | Beispiele | empfohlen? |
|---|---|---|
| länderspezifische Domains | .de, .at, .ch und weitere | ja |
| internationale Domains | .com, .net, .org | ja |
| Neueinführungen der letzten Jahre | .info, .biz, .eu, .mobi und viele mehr | nein |
Weitere Eingrenzung
Wenn Ihre Wunschdomain mit .de oder .com Endung schon vergeben ist, raten wir Ihnen einen für Sie relevanten Suchbegriff in die Domain zu integrieren. Angenommen Sie heißen Maier und betreiben eine Design-Agentur, dann könnte Ihre Domain so aussehen: www.maier-design.de. Oder so: www.design-maier.de
Falls auch dieser Name schon vergeben ist, könnten Sie noch einen geografischen Suchbegriff anhängen: www.maier-design-hamburg.de
Für eine Kerndomain entscheiden
Sehr wichtig bei der Domainwahl ist, dass Sie sich für eine Kerndomain entscheiden und nicht etwa gleich alle Domains registrieren, die Ihnen einfallen. Dies gibt Ihnen und Ihren Kunden eine einzige Anlaufstelle für all ihre Anliegen. In dem Moment, wo Sie noch weitere Domains hinzunehmen, geht diese Wirkung verloren. Auch Suchmaschinen-Optimierung ist wesentlich effizienter, wenn man seine Kräfte bündelt und auf eine einzige Domain konzentriert. Die Erfolge stellen sich dann schneller ein, als wenn man seine Kräfte auf mehrere Domains verteilen muss.
Eine Ausnahme hierzu besteht allerdings natürlich, wenn Sie in mehreren Ländern tätig sind und/oder eine Website in mehreren Sprachen betreiben. Hier kann es durchaus Sinn machen, noch weitere länderspezifische Domains hinzuzunehmen.
Auch wenn Ihr Name oft falsch buchstabiert wird, macht es Sinn noch eine weitere Domain einzurichten. Diese sollte man dann jedoch lediglich als eine einfache Weiterleitung zur Kerndomain verwenden, also zum Beispiel von www.mayer-design.de zu www.maier-design.de, nicht aber als vollwertige Adresse, unter der tatsächlich Inhalte hinterlegt sind.
Späterer Wechsel der Domain
Von einem Wechsel der Domain ist auf jeden Fall abzuraten, wenn man in den Monaten oder Jahren zuvor relativ viel Arbeit in Suchmaschinen-Optimierung (Erstellung von Links und Verzeichniseinträgen) investiert hat. Denn diese Maßnahmen bleiben nur aktiv, wenn auch die Domain dieselbe bleibt. Anders sieht es aus, wenn man nur wenig oder kaum Suchmaschinen-Optimierung betrieben hat. Durch eine einfache Weiterleitung kann man die Besucher fast unbemerkt von der alten zur neuen Domain weiterleiten.
Suchmaschinen und Domains
Sehr wichtig zu verstehen ist, dass Domains im Index der Suchmaschinen eine gewisse Zeit “reifen” müssen bis sie dort die volle Anerkennung erhalten und auch mal in den Suchergebnislisten erscheinen. Diese Zeit, in der Google testet, ob es sich überhaupt um eine vertrauenswürdige Domain handelt, kann gut und gerne ein paar Monate dauern. Wer also im Besitz einer solchen Domain ist, die bei Google den Status einer “Autorität” zu einem bestimmten Thema hat, der sollte diese nach Möglichkeit auch behalten.