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Noch immer ranken sich zahlreichen Mythen und Legenden um das Thema Webdesign. Wir nennen Ihnen die 5 wichtigsten und was für Schlüsse daraus zu ziehen sind.
1. Wenn ich eine Website habe, werde ich automatisch gefunden
Dies ist falsch. Wir kennen zahlreiche Websites, die in den 90er Jahren ans Netz gegangen sind und seitdem so gut wie keine Besucher hatten – ohne dass ihre Betreiber davon wüssten. Tatsächlich leben viele Betreiber in dem Glauben, dass sich tagtäglich Dutzende von Besuchern auf ihren Seite tummeln und ihre Angebote durchstöbern. Dies ist jedoch oft nur eine Illusion.
Unser Tipp: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Webdesigner an den wichtigen Stellen im HTML-Code die für Sie relevanten Suchbegriffe einträgt. Bitten Sie ihn Ihre Website durch eine Linkkampagne im Internet bekannt zu machen. Die Website wird dann überhaupt erst von Suchmaschinen aufgelesen und in den Index aufgenommen.
2. Animationen steigern das Interesse des Betrachters
Dies ist nicht nur falsch sondern das absolute Gegenteil ist der Fall. Studien zur Benutzerfreundlichkeit von Websites belegen immer wieder, dass die Nutzer das Internet als ein seitenbasiertes Medium schätzen gelernt haben. Informationen, die als schlichter Text präsentiert werden, wird die höchste Glaubwürdigkeit beigemessen. Animationen, bewegte Bilder und Flash-Intros hingegen werden von vielen Benutzern instinktiv mit Werbung assoziiert und häufig sogar gänzlich ignoriert.
Unser Tipp: Bauen Sie eine Website, die durch die Qualität ihrer Inhalte glänzt und nicht durch ihre Animationseffekte. Bauen Sie eine visuelle Hierarchie auf, indem Sie wichtige Elemente größer darstellen als weniger wichtige.
3. Je mehr Domains ich habe desto besser
Dies ist so nicht richtig. Viele unserer Kunden sichern sich gezielt mehrere Domains, in der Hoffnung damit besser aufgestellt zu sein. In den meisten Fällen sind diese Bemühungen aber völlig umsonst. Will man nämlich ein gutes Suchmaschinen-Ranking erzielen, so sollte man sich gezielt auf eine Domain konzentrieren und diese durch gezielte Werbemaßnahmen und Platzierung von Links promoten. Durch die Bündelung seiner Kräfte kommt man hier wesentlich schneller zum Ziel.
Unser Tipp: Investieren Sie etwas mehr Arbeit im Vorfeld und entscheiden Sie sich für eine Domain, mit der Sie auch langfristig leben können. Kommunizieren Sie diese Domain dann wo immer Sie können. Dies gibt Ihren Kunden und auch den Suchmaschinen eine einzige Anlaufstelle für all ihre Anliegen.
4. Die Startseite einer Website sollte schlicht gehalten sein
Aus optischen Gesichtspunkten mag dies durchaus Sinn machen. Für ein Unternehmen, das im Internet Umsatz erzielen will, kann dies allerdings fatale Folgen haben. Das liegt daran, dass Suchmaschinen-Roboter – wenn sie denn auf eine neue Website stoßen – zunächst die Startseite absuchen und den darin gefundenen Inhalten einen weitaus höheren Stellenwert beimessen als allen übrigen Seiten.
Unser Tipp: Strukturieren Sie die Startseite Ihrer Website als eine Art Inhaltsverzeichnis, ähnlich dem Titelblatt einer Zeitung. Dies macht es nicht nur den Suchmaschinen leichter die Inhalte Ihrer Website sofort zu erfassen, sondern auch den menschlichen Besuchern.
5. Ein Haftungsausschluss ist sinnvoll
Dies ist falsch. Auch wenn viele Websites immer noch mit seitenlangen Haftungsausschlüssen (auch Disclaimer oder Angstklausel genannt) daher kommen; eines hat sich trotzdem nicht geändert: Wer von seiner eigenen Website auf eine andere verlinkt, der ist voll und ganz dafür verantwortlich. Auch ein mehrseitiger Haftungsausschluss kann daran nichts ändern. Dies wurde auch durch zahlreiche Gerichtsurteile der letzten Jahre immer wieder bestätigt.
Unser Tipp: Ersparen Sie Ihren Besuchern lange Textlawinen und konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Inhalte, die wirklich zählen. Zu kriminellen Inhalten verlinken Sie doch hoffentlich sowieso nicht, von daher ist jegliche Sorge völlig unbegründet.
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