Vor ein paar Tagen ist unser Rechnungsprogramm BillingEngine offiziell ans Netz gegangen. Hier erklären wir Ihnen, was genau dahinter steckt.

Wie viele andere Unternehmer und Selbstständige auch, sind wir gezwungen uns regelmäßig mit dem Thema Rechnungserstellung auseinander zu setzen. Als wir DesignBits 2006 gründeten, fingen wir zunächst an, unsere (damals noch wenigen) Rechnungen mit Word und Excel zu erstellen. Bei zunehmender Kundenanzahl führte dies jedoch schnell zu Problemen. Immer wieder schlichen sich Übertragungsfehler ein, wenn Kunden- oder Projektdaten manuell von einer Rechnung zur nächsten übertragen werden mussten. Einmal kam es sogar vor, dass wir bei einer Rechnung vergaßen die Rechnungsnummer zu erhöhen, so dass wir zwei Rechnungen mit derselben Nummer hatten — was wir allerdings erst ein paar Wochen später bemerkten.

Mit anderen Worten: Es musste eine neue Lösung her. Also entschieden wir uns unsere eigene Rechnungs-Software zu entwickeln. Das Datenbankprogramm FileMaker bot sich hierfür an. Innerhalb weniger Wochen erstellten wir damit eine einfache Datenbank, in der Datensätze wie Kunden, Projekte und Rechnungen grundsätzlich nur einmal angelegt und dann zentral verwaltet werden konnten. Alles, was bei Excel noch von Hand erledigt werden musste, lief nun beim Anlegen einer neuen Rechnung automatisch ab. Rechnungsnummern wurden automatisch vergeben und Rechnungspositionen automatisch addiert, die Mehrwertsteuer wurde ebenfalls automatisch berechnet.

Diese Ur-Software erwies uns jahrelang treue Dienste und ersparte uns viel Zeit, die wir dafür nutzten, uns auf unser Kerngeschäft zu konzentrieren. Irgendwann stellten wir uns die Frage, ob es nicht auch andere Unternehmer geben könnte, die von unserer Software profitieren könnten. Wir beantworteten diese Frage mit einem klaren Ja. Leider hatten wir das Problem, dass sich unsere FileMaker-Datenbank nicht so leicht vervielfältigen ließ. Die Zeit der lokal zu installierenden Software-Pakete à la Windows 95 war sowieso vorbei. Heutzutage läuft alles über Cloud-Applikationen, die über das Internet laufen und nicht mehr auf lokalen Rechnern installiert werden müssen.

Da wir Webdesigner sind und ohnehin seit Jahren nichts anderes machen als Online-Applikationen zu erstellen, stellte dies jedoch keine ernstzunehmende Hürde für uns dar. Kurzerhand begannen wir mit der Konzeption und Programmierung unserer Software, für die wir damals noch keinen Namen hatten. Als Entwicklungsumgebung fiel die Wahl sofort auf Ruby on Rails, mit dem wir schon vor ein paar Jahren an der Uni erste Erfahrungen gesammelt hatten.

2014, also drei Jahre später, stellten wir dann den ersten Prototypen unserer BillingEngine ins Netz. Dieser kam sofort gut an und ein paar erste Nutzer waren schnell gefunden.

Was viele besonders an BillingEngine schätzen, ist die einfache Bedienbarkeit für Neumitglieder. Lange Anmeldeformulare wird man bei BillingEngine vergeblich suchen. Die App ist ganz darauf ausgerichtet, neuen Nutzern das Erstellen von Rechnungen so einfach wie möglich zu machen. Insbesondere junge Selbstständige und Kleinunternehmer wissen dies oft sehr zu schätzen.

Großen Wert haben wir bei der Entwicklung auf die Tatsache gelegt, dass viele Nutzer heutzutage nicht mehr ausschließlich auf klassischen Desktop-PCs unterwegs sind. Fast genauso viele nutzen mittlerweile SmartPhones, Tablets oder andere Geräte. BillingEngine haben wir daher von vornherein für alle diese Geräte entwickelt. Das Design passt sich automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße an.

Auch die Funktionalität von BillingEngine ist von vornherein bewusst auf das Nötigste beschränkt. Uns war es immer wichtiger, die Kernfunktionen eines Rechnungsprogramms sehr gut abzubilden als alle erdenklichen Funktionen nur halbherzig und fehlerbehaftet zu implementieren. Bei einem kleinen Entwicklerteam wie dem unseren, das darüber hinaus nebenbei auch noch zahlreiche andere Webprojekte zu schultern hatte, war alles andere ohnehin unrealistisch.

Die folgenden zwei Jahren verwendeten wir dann darauf BillingEngine so sicher zu machen, dass Tausende Nutzer damit über Jahre hinweg ihre Rechnungen schreiben und verwalten können. Im August 2016 war es dann geschafft und wir hatten offiziell “Marktreife” erlangt. Unser nächstes Ziel ist es, die Software einem noch breiteren Publikum bekannt zu machen. Denn alle, die bisher damit arbeiten, sind hellauf begeistert.

Wer mag, darf unsere Software gerne testen. Für Nutzer, die nicht mehr als drei Rechnungen pro Monat schreiben, ist BillingEngine grundsätzlich kostenlos. Für alle, die mehr Rechnungen schreiben möchten, gibt es zwei kostenpflichtige Tarife, die darüber hinaus auch noch einige weitere Funktionen bieten. Wir freuen uns über Ihr Feedback: BillingEngine


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  • Datum: 06.08.2016
  • Kategorie/n: Internes
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